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Vornehmlich richtet sich unsere Aufmerksamkeit auf Pädagoginnen und Pädagogen, die mit ihrem Hund in der Schule arbeiten (möchten). Selbstredend sind auch Heilpädagog/innen, Sozialpädagog/innen und Logopäd/innen in anderem Setting herzlich willkommen.

Der «Verein Schulhunde Schweiz» steht für Qualität im Arbeitsfeld hundgestützter Pädagogik. Wir sehen uns den «IAHAIO»-Deklarationen verpflichtet, mit denen einerseits die angemessene ethische Einstellung gegenüber der Mensch-Tier-Beziehung, anderseits die artgerechte Haltung des eingesetzten Tieres bekräftigt wird. Die Definitionen und Anforderungen des Weissbuchs 2014 hat der VSHS zusammen mit zahlreichen anderen schweizerischen, tiergestützt arbeitenden Organisationen anlässlich des Runden Tisches vom «Institut für interdisziplinäre Erforschung der Mensch-Tier-Beziehung» ratifiziert (das Weissbuch finden Sie hier). Der VSHS ist mit HuPäSchler/innen (Hundgestützte Pädagogik in der Schule) im In- und Ausland vernetzt.

In diesem Sinne bedeutet Qualität für uns, dass alle (direkt) Beteiligten -Schüler/innen, Lehrpersonen, Hunde- gleichermassen vom Einsatz im Klassenzimmer profitieren.

 

Wie nun lässt sich dieser Qualitätsanspruch verfolgen?
Das Engagement für die gute Sache «HuPäSch» dürfen wir nach einigen Jahren persönlicher Kontakte mit unseren Mitgliedern grundsätzlich voraussetzen. Es macht Freude sie bei ihren täglichen, freiwilligen Einsätzen begleiten zu dürfen.
Im Wissen darum, dass gute Arbeit nicht einfach nur vom Himmel fällt, sind VSHS-Mitglieder (seit 2018) dazu aufgerufen bestimmte Anforderungen zu erfüllen (siehe auch «Aktiv-Mitglied werden»):

 

  • Sich registrieren lassen: Damit der gewünschte gegenseitige Austausch unter den Mitgliedern stattfinden kann, sind einige Daten erforderlich. Im Normalfall erscheinen diese, allen Mitgliedern zugänglich, im Mitgliedsbereich unserer Homepage. Sollte ein Mitglied von der Veröffentlichung auf der HP absehen wollen, bitten wir um Information. Grundsätzlich werden alle Mitgliederdaten vertraulich behandelt.

 

  • Bestätigungen einreichen:

Unterzeichnete Selbstverpflichtung: Mit dem Unterzeichnen der Selbstverpflichtung bestätigt das Mitglied dem Wohl von Mensch und Hund Rechnung zu tragen.

Haftpflichtversicherungsnachweis: Dieser Nachweis dient der eigenen Absicherung im -zu vermeidenden- Schadensfall.

Impfpasskopie des Hundes: Nur ein tierärztlich betreuter und gesunder Hund ist seiner anspruchsvollen Aufgabe in der Schule gewachsen.

Weiterbildungsnachweis(e): Zumindest eine einschlägige Weiterbildung sollte ein VSHS-Mitglied (in Praxis oder Theorie) vor Aufnahme absolviert haben und so eine gewisse Basiskompetenz vorweisen können. Einschlägige Weiterbildungen reichen vom Hundeschulkurs bis zur Schulhund-Ausbildung.

Eltern-Informationsveranstaltung: Damit ein Hund seriös in den Unterricht einbezogen werden kann, muss der Dialog auch mit den Eltern der Schüler/innen stattfinden, ihre Bedenken angehört und Fragen beantwortet werden.

Regeln für die Schüler/innen im Umgang mit dem Hund: Schon bevor die/der Pädagog/in Schulhundregeln mit der Klasse etabliert, sollte sie sich im Klaren darüber sein, wie der Miteinander von Mensch und Hund aussehen sollte.

 

  • Mitgliedsbeitrag + Aufnahmegebühr: Der Mitgliedsbeitrag ist für das Überleben eines Vereins unabdingbar. Was genau hiermit geschieht, legt der Kassierer alljährlich an der Generalversammlung dar. Über die Aufnahmegebühr wird ein Teil der Kosten des Kennenlernbesuchs abgegolten.

 

  • Orientierungsveranstaltung: Die Orientierungsveranstaltung dient tatsächlich der Orientierung in der weiten Welt tiergestützter Interventionen. Die erfahreneren HuPäSchler/innen erhalten ebenso wie die Neulinge einen Blick hinter die Kulissen des VSHS und die weniger Erfahrenen lernen, was es beim Einsatz eines Hundes in der Schule zu beachten gilt.Die Orientierungsveranstaltung steht auch Nicht-Mitgliedern offen.

 

Kennenlernbesuch: Da uns der gegenseitige Austausch und das einander Kennen wichtig ist, besuchen wir jedes Neumitglied (nach Möglichkeit) innerhalb seines ersten Mitgliedsjahres -nach Vereinbarung- an seiner Arbeitsstelle. Sicherlich ergeben sich auch hier interessante und wichtige Hinweise und Gesprächsthemen.

Der Besuch unserer Regionalgruppen dient dem praktischen und persönlichen Austausch untereinander und ist ausdrücklich erwünscht; ebenso wie gegenseitige Hospitationen.

 

Unser Motto für das Jahr 2018 lautet: „Qualität statt Quantität“

Die Ziele des VSHS für das Jahr 2018:

  • Ausweitung auf 6 Regionalgruppen in der Deutschschweiz
  • Weiterbildungsangebote für Schulhundeteams anbieten
  • Beginn: Erstellen einer Infobroschüre
  • Zusammenarbeit mit anderen Organisationen aus dem Bereich der tiergestützten Arbeit weiterführen
  • Öffentlichkeitsarbeit weiterführen
  • Einführung eines Gütesiegels
  • Erweiterung der Produktpalette